Soil-X-Change beim 2. Carbon Farming Summit in Dublin
Der von Project Credible organisierte Carbon Farming Summit fand vom 3. bis 7. März in Dublin statt und brachte Experten, Interessenvertreter und Praktiker aus dem Agrar- und Umweltsektor zusammen. Drei Tage lang diskutierten rund 1000 Teilnehmer (vor Ort und online) intensiv und nahmen an gemeinsamen Workshops teil, die sich auf die Förderung von Carbon-Farming-Initiativen und regenerativen landwirtschaftlichen Praktiken konzentrierten. Dieser Gipfel diente als wichtige Plattform für den Wissensaustausch und die Erforschung innovativer Lösungen zur Transformation der Landwirtschaft, insbesondere im Hinblick auf nachhaltiges Bodenmanagement.
In diesem wichtigen Kontext präsentierte das Soil-X-Change-Projekt stolz sein Engagement für die Verbesserung nachhaltiger Bodenbewirtschaftung. Indem wir unser Projekt bei solchen Veranstaltungen bewerben, betonen wir die Notwendigkeit eines effektiven Engagements der Landwirte und adaptiver, an die regionalen Gegebenheiten angepasster Lösungen.
Clara Amaro von unserem Koordinator Innomine präsentierte Einblicke, wie EIP-Operationsgruppen (OGs) nachhaltige, an regionale Bedürfnisse angepasste Bodenbewirtschaftungspraktiken entwickeln können. Sie betonte die Bedeutung eines Bottom-up-Ansatzes, der die Erkenntnisse und Erfahrungen der Landwirte nutzt, um sicherzustellen, dass ihre Stimme bei der Entwicklung wirkungsvoller landwirtschaftlicher Praktiken eine zentrale Rolle spielt.
Während des Gipfels nahmen wir an einer dynamischen Sitzung teil, die die unterschiedlichen Perspektiven von Landwirten und regionalen Akteuren zum Thema Carbon Farming beleuchtete. Die Diskussion umfasste Einblicke in verschiedene Initiativen, die Landwirte aktiv bei der Umstellung auf Carbon Farming unterstützen. Zentrale Themen waren die Bedeutung des Verständnisses der Bedürfnisse der Landwirte hinsichtlich Kapazitätsaufbau und Ressourcenzugang sowie die Untersuchung erfolgreicher Beispiele für Carbon Farming in verschiedenen landwirtschaftlichen Kontexten. Expertenbeiträge betonten zudem die Bedeutung kollaborativer Rahmenbedingungen, die das Engagement stärken und Innovationen in nachhaltigen landwirtschaftlichen Praktiken vorantreiben können.
Eine wichtige Schlussfolgerung unserer Diskussionen war, dass Kohlenstofflandwirtschaft mit gesunden Böden sowohl auf der Ebene der Landwirte als auch der Förster beginnt. Um nachhaltige Praktiken wirksam zu fördern, ist es entscheidend, bei der Formulierung von Richtlinien und Vorschriften auf die Bedürfnisse der Menschen vor Ort einzugehen.
Darüber hinaus unterstrichen die Empfehlungen der Sitzung die zentrale Rolle der EIP-Operationellen Gruppen und der Horizon Europe Living Labs bei der Innovationsförderung. Diese Instrumente bieten die Möglichkeit, Pilotprojekte zu entwickeln und zu testen, die regionale Herausforderungen angehen und die Zusammenarbeit innerhalb der Landwirtschaft fördern. Sie bündeln zudem Wissen über kontextangepasste Praktiken und dienen als Grundlage für die Verbesserung von Initiativen im Bereich der kohlenstoffbasierten Landwirtschaft.
Zusammenfassend hat der Carbon Farming Summit die entscheidende Bedeutung von Zusammenarbeit und Anpassungsfähigkeit im Agrarsektor hervorgehoben. Die Förderung des Soil-X-Change-Projekts auf solchen Veranstaltungen ermöglicht es uns, zu sinnvollen Diskussionen beizutragen, wertvolle Erkenntnisse auszutauschen und Partnerschaften zu fördern, die eine nachhaltige Bodenbewirtschaftung fördern.