Felddemonstration in Montehermoso , Spanien und Nationales Knotentreffen
Der Besuch verband Sensibilisierung, praktisches Lernen und Bodenbeobachtung im Gelände. Teilnehmende und Betreuende des ESCALA-Ausbildungs- und Beschäftigungsprogramms „Oficios Verdes Montehermoso“ lernten die Horizon-Europe-Projekte ECHO SOIL und Soil-X-Change kennen und führten gleichzeitig praktische Übungen im Gelände durch. Ziel der Veranstaltung war es, Konzepte der Bodengesundheit durch direkte Beobachtung und einfache, außerhalb des Labors anwendbare Methoden verständlich zu machen.
Die Aktivität begann mit einer Einführung in ECHO SOIL und Soil-X-Change. Vor der selbstständigen Feldarbeit wurde anhand eines praktischen Beispiels gezeigt, wie man Bodendaten erfasst und die ECHO-Anwendung registriert und nutzt. Anschließend arbeiteten die Teilnehmenden in Gruppen oder Zweiergruppen mit 26 Testkits. Es wurden keine Probleme bei der Installation oder Nutzung der Anwendung gemeldet.
Jesús Baena von AMBIENTA erläuterte die Bedeutung des Bodens und die Nutzung seiner Eigenschaften als Indikatoren für die Bodengesundheit in verschiedenen Bereichen der Landnutzung, darunter Land- und Forstwirtschaft. Anschließend wurde eine einfache Übung zur Bodenbeschaffenheit durchgeführt: Die Teilnehmenden befeuchteten Bodenmaterial und beurteilten es durch Berührung mit den Händen.
Der Feldbesuch bot zudem Gelegenheit, verwandte Initiativen der Organisation zu besprechen. Im Rahmen der Aktivitäten im Gebiet Arroyo de Peño wurden das LIFE ALNUS TAEJO-Projekt und eine waldbauliche Maßnahme für Juan José (AMB) als Beispiele für übergreifende Umwelt- und Landmanagementthemen genannt.
Bewährte Verfahren und Wissensaustausch
Der Besuch setzte auf praktische Vorführungen und Lernen durch praktisches Tun anstelle einer rein theoretischen Präsentation. Dieses Format ermöglichte es den Teilnehmenden, Konzepte der Bodengesundheit mit beobachtbaren Feldmerkmalen und digitaler Datenerfassung zu verknüpfen. Der Austausch schuf zudem Verbindungen zwischen Bodenmonitoring, nachhaltiger Landbewirtschaftung und anderen lokalen Umweltschutzmaßnahmen.
Die teilnehmenden Studierenden zeigten großes Interesse, Umweltbewusstsein und Lernbereitschaft. Ein besonderer Dank gilt Pablo, dem Betreuer, für seine Anleitung und Motivation sowie María José, der Leiterin, für ihr Management, ihr aktives Engagement und ihre Unterstützung von Initiativen, die das Ausbildungsprogramm bereichern. Auch die Arbeit des gesamten Teams im Naturschutz wurde gewürdigt.
Schlussfolgerungen:
Sechsundzwanzig ECHO-Kits wurden in einer angeleiteten, praktischen Feldübung eingesetzt.
Die Teilnehmer konnten die ECHO-Anwendung ohne gemeldete technische Schwierigkeiten installieren und nutzen.
Die Kombination aus Erläuterungen, begleitenden Feldarbeiten und taktiler Bodenbeurteilung ermöglichte eine leicht verständliche Einführung in die Indikatoren für die Bodengesundheit.
Die Aktivität verknüpfte die Bodenüberwachung mit weiter gefassten Überlegungen zur Landwirtschaft, Forstwirtschaft und zum Umweltmanagement.
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